
17 August
15 Min. Lesezeit
So heizt du deinen Mietcampervan in Island

25 September 2023
26 Min. Lesezeit
Die große Frage, die sich viele Reisende stellen, lautet: „Wie lange dauert es, einmal um Island herumzufahren?“ Die Größe des Landes täuscht. Rein technisch könntest du die gesamte Ringstraße (Ring Road) in weniger als 24 Stunden abfahren, aber viel sehen wirst du dabei nicht. Wer um Island herumfährt, muss einen Gang runterschalten. Wie viel Zeit du brauchst, hängt aber von deinem Reisestil ab.
Wenn die meisten Reisenden die Ringstraße erst einmal richtig durchgeplant haben, landen sie meist beim gleichen Ergebnis. Mit einem Campervan verschwindet die ganze Logistik rund um Hotelbuchungen und Timing komplett. Einer der größten Unterschiede, die wir bei Campervan-Reisen sehen: Die Zeit dehnt sich auf eine Weise, die die meisten nicht erwarten. Eine 7-tägige Tour über die Ringstraße fühlt sich oft eher wie 8-9 Tage an, weil du keine Zeit für Logistik verlierst.
Sobald du dich für einen Campervan entschieden hast, bleibt nur noch eine Frage zu beantworten: „Wie lange braucht man, um einmal um Island herumzufahren?“
Wie viele Kilometer sind es einmal um Island herum? Die Ringstraße ist derzeit 1322 km (~821 Meilen) lang. Sie schlängelt sich größtenteils an der Außenseite des Landes entlang und beantwortet daher nicht wirklich die Frage „Wie viele Kilometer hat Island?“ Sie gibt dir aber eine gute Vorstellung davon, wie weit du fahren musst, wenn du das ganze Land umrunden willst.
Wie lange man für die Runde um Island braucht, hängt davon ab, wie oft du anhältst. Mit dem Tempolimit von 90 km/h auf Landstraßen, das in Ortschaften gelegentlich auf 50 oder 70 km/h sinkt, schaffst du die Ringstraße in 17-20 Stunden, aber dann bleibt keine Zeit zum Anhalten und um Island wirklich zu erleben.
Kann man Island an einem Tag umrunden? Klar kannst du das, aber die Frage bleibt: Warum solltest du? In so kurzer Zeit erlebst du nichts wirklich und siehst das Land nur draußen am Fenster vorbeiziehen. Wie lange dauert es also, durch Island zu fahren, mit angemessener Zeit für Sightseeing? Die Antwort hängt davon ab, was du erwartest.
Genau hier scheitern die meisten Pläne für die Ringstraße. Die Leute versuchen, quer durchs Land Hotels aneinanderzureihen. Mit einem Campervan fällt dieses ganze Problem weg. Keine Check-ins, um die du dich kümmern musst, kein Zurückfahren, kein Wettlauf gegen die Uhr. Ein Campervan gibt dir einen ausgewogeneren Zeitplan, bei dem du deine Route ganz einfach ans Wetter, deine Vorlieben oder dein Energielevel anpassen kannst. Du hast die Freiheit, langsamer zu machen, Gegenden ausführlich zu erkunden und zu entscheiden, wo du bleibst, wenn du bereit bist anzuhalten.
So sehen verschiedene Reisedauern aus:
Wenn du nur ein langes Wochenende in Island hast, ist die gesamte Ringstraße einfach nicht realistisch, auch nicht mit dem Campervan. Ehrlich gesagt halten wir das für kein schönes Erlebnis. Du verbringst die meiste Zeit damit, von A nach B zu fahren, und hast kaum Zeit, anzuhalten oder die Sehenswürdigkeiten zu genießen. Du rauschst einfach nur an Islands ikonischen Landschaften vorbei.
Statt die gesamte Ringstraße in kurzer Zeit abzuhaken, wählst du besser eine oder zwei der folgenden Optionen:
Du erlebst Wasserfälle, Vulkane, Berge, Schluchten, schwarze Sandstrände und Gletscher, wenn auch auf kleinerem Raum.
Diese Routen sind trotzdem eine tolle Option für eine Campervan-Reise, denn:
Ein kurzer Trip von 1-3 Tagen in Island lohnt sich auf jeden Fall, aber die meisten Reisenden unterschätzen, was es heißt, die Ringstraße in dieser Zeit zu schaffen. Es reicht, um einen kleinen Vorgeschmack auf Island zu bekommen, aber nicht, um alles zu erleben. Konzentriere dich stattdessen auf ein oder zwei Regionen und genieße die Flexibilität und Freiheit des Campervan-Reisens. Du holst mehr aus deiner Reise heraus, als wenn du versuchst, in kurzer Zeit das ganze Land zu umrunden.
An diesem Punkt merken die meisten Reisenden, dass ein Campervan nicht nur praktisch ist, sondern das, was eine 7-tägige Tour über die Ringstraße überhaupt erst möglich macht. In etwa einer Woche hast du genug Zeit, die gesamte Route zu fahren und die Landschaften zu genießen. Allerdings bleibt es auch mit einer vollen Woche im Campervan eine zügige Reise im Vergleich zu längeren Trips. Aber du verlierst weniger Zeit mit morgendlichen Check-ins und der Koordination deiner Übernachtungen und hast dadurch mehr Zeit für echte Erlebnisse.
In diesem Zeitrahmen kannst du mit Stopps an folgenden Orten rechnen:
Im Laufe deiner Reise wirst du wahrscheinlich jeden Tag etwa vier bis sechs Stunden fahren und an jedem Stopp nur begrenzt Zeit haben. Mit nur einer Woche solltest du die Highlights den Abstechern vorziehen. Weil du aber im Campervan unterwegs bist, gewinnst du:
Wenn du im Sommer kommst, musst du deine Campingplätze eventuell im Voraus planen, besonders entlang der Südküste oder an anderen beliebten Orten. Denk auch daran, dass du weniger Spielraum für spontane Abstecher hast und dich vielleicht gehetzt fühlst, vor allem, wenn du normalerweise lieber langsam reist.
Mit 6-7 Tagen kannst du Island problemlos umrunden, aber nicht in die Tiefe gehen. Für so eine zügige Runde entscheiden sich die meisten unserer Mieter für einen kleineren 2WD-Campervan, der leichter zu handhaben und zwischen den Stopps schneller ist.
Um Island wirklich zu erleben, solltest du 10-14 Tage anpeilen, um das Beste aus deiner Reise herauszuholen. Eine längere Reise fühlt sich weniger nach Abhaken an und mehr nach einem intensiven Erlebnis, bei dem du die Landschaften wirklich genießen kannst. Du musst nur etwa 2-4 Stunden pro Tag fahren und hast damit jede Menge Zeit für Wanderungen, heiße Quellen und ungeplante Stopps.
Mit so viel Zeit kannst du Folgendes erwarten:
Bei einer Reise von 10-14 Tagen spielt der Campervan seine Stärken gegenüber allen anderen Optionen voll aus. Du bist an keine Reservierungen gebunden, kannst also dem besseren Wetter hinterherfahren, weniger Menschenmassen erleben und an Orten aufwachen, an denen viele Reisende nur eine Stunde Halt machen dürfen. Du bekommst die perfekte Balance aus Erkunden, Flexibilität und Genuss.
Für die meisten Reisenden, die die Ringstraße planen, ist der Campervan nicht die abenteuerliche Alternative, sondern der praktischste Weg, die Route in einer realistischen Anzahl von Tagen tatsächlich zu schaffen.
Wenn Leute fragen: „Wie lange dauert es, um Island herumzufahren?“, denken sie meist in Gesamtstrecke und Fahrstunden. Wenn du aber mit dem Campervan unterwegs bist, siehst du die Dinge ein bisschen anders. Mit einem Campervan fährst du nicht einfach nur um Island herum, du erlebst deine Zeit auf der Straße wirklich. Deshalb verändert das Reisen im Campervan, wie viel Zeit du brauchst, um Island wirklich zu sehen:
Hotels und Gästehäuser haben feste Check-in- und Check-out-Zeiten, die einschränken, wann du ankommst und abfährst, und oft musst du Monate im Voraus buchen. Außerdem musst du jeden Tag packen und auspacken und fährst womöglich Strecken doppelt, besonders wenn du deine Pläne änderst. Mit dem Campervan dagegen kannst du länger an einem Wasserfall bleiben, früher zu einer Wanderung aufbrechen oder einfach anhalten, weil du müde bist. Du nutzt deine Zeit effizienter, was gerade bei kürzeren Reisen ein Vorteil ist.
Die meisten Reisenden wissen, dass das Wetter schnell umschlagen kann, aber sie verstehen nicht immer, wie sich das auf ihre Pläne auswirkt. Wenn du in Hotels oder Gästehäusern übernachtest, bist du an deine nächste Unterkunft gebunden. Im Campervan hingegen kannst du umschwenken und in eine andere Region fahren, ohne dir Sorgen um eine Unterkunft machen zu müssen.
Zum Beispiel:
Reisen im Campervan zwingt dich fast dazu, langsamer zu machen. Du spürst keinen Druck, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, nur weil du eine Reservierung hast. Du kannst an beliebigen Aussichtspunkten rausfahren, die dir ins Auge fallen, eine Stunde an einer heißen Quelle am Straßenrand verbringen, eine längere Wanderung machen oder für Fotos anhalten.
Du kannst nicht einfach irgendwo anhalten und übernachten, aber anders als Hotels findest du Campingplätze an vielen Orten im ganzen Land. Da du mit dem Campervan aber auf Campingplätzen übernachten musst, richten sich deine täglichen Stopps nach diesen Standorten. Manche Tage werden länger oder kürzer als ursprünglich geplant, aber ein grober Plan ist trotzdem wichtig.
Wenn du ein Auto mietest, geht es beim Fahren vor allem darum, von einem Ort zum nächsten zu kommen. Mit einem Campervan aber ist dein Mietfahrzeug Teil des Erlebnisses. Du kannst mit Gletscherblick zu Abend kochen, mit einem Wasserfall vor dem Fenster aufwachen und spät in der Nacht ohne Lichtverschmutzung die Nordlichter beobachten, ohne danach noch zu einem Hotel zu müssen. Du versuchst nicht mehr, deine Fahrzeit zu minimieren, sondern dein Erlebnis zu maximieren.
Das Fahren in Island ist ein großer Teil deiner Campervan-Reise. Die Regeln sind zwar relativ einfach, werden aber streng durchgesetzt, und das Wetter kann deine Fahrweise beeinflussen. Die Regeln zu kennen bedeutet nicht nur, Bußgelder und Ärger mit dem Gesetz zu vermeiden, sondern auch, in unbekanntem Gelände, bei schnell wechselndem Wetter und unerwarteten Begegnungen mit Tieren sicher zu bleiben.
Viele unserer Mieter sind überrascht, wie streng in Island Geschwindigkeitskontrollen gehandhabt werden. Die Tempolimits sind klar ausgeschildert, aber auch einheitlich, sodass du sie meist am Straßentyp erkennen kannst, auf dem du gerade unterwegs bist. Sofern nicht anders ausgeschildert, kannst du generell mit Folgendem rechnen:
Denk daran, dass Tempolimits Höchstgeschwindigkeiten sind. Wetter und Straßenverhältnisse können eine langsamere Fahrweise erfordern. Wichtig zu wissen ist auch, dass Island Blitzer einsetzt und die Bußgelder hoch sind.
Hier sind die wichtigsten Verkehrsregeln, die du kennen musst, bevor du mit deinem Campervan losfährst:
Neben den Verkehrsregeln gibt es einige besondere Gefahren beim Fahren, die du vor deiner Campervan-Reise kennen solltest. Dir können begegnen:
Bei der Planung deiner Campervan-Route schaut man leicht nur auf die Entfernung. In Island musst du aber auch bedenken, wie Wetter und Straßenverhältnisse dein Tempo beeinflussen. Wenn du dich fragst, wie lange es dauert, um Island herumzufahren, solltest du realistische Erwartungen haben.
Du bist wahrscheinlich daran gewöhnt, in deinem Heimatland auf asphaltierten Straßen zu fahren. Viele Hauptstraßen in Island sind zwar asphaltiert, aber Schotterstraßen sind weit verbreitet, besonders sobald du die Hauptstraße verlässt. Auf Schotterstraßen gelten niedrigere Tempolimits, und du musst vorsichtiger fahren, um Schäden durch Steine zu vermeiden. Achte besonders auf den Übergang von Asphalt zu Schotter. Bremse oder beschleunige nicht abrupt.
Islands Straßennetz wurde nicht für viel Verkehr gebaut. Die Straßen sind schmal, mit wenig bis gar keinem Seitenstreifen, und an einspurigen Brücken müssen Fahrer Vorfahrt gewähren. Unübersichtliche Kuppen sind ebenfalls häufig. Das bedeutet, dass du langsamer unterwegs bist, als du erwarten würdest. Die Entfernungen auf der Karte spiegeln nicht genau wider, wie viel Zeit du wirklich brauchst.
Die Ringstraße ist keine mehrspurige Autobahn, wie du vielleicht erwartest. Außer in Reykjavík haben die Straßen generell nur zwei Spuren, eine pro Richtung. Das Tempolimit einzuhalten ist wichtig, aber wenn du merkst, dass du langsamer bist als andere Autos, blinke rechts, wenn sie sicher überholen können, oder fahre an einer sicheren Stelle an den Rand.
Das Wetter ist wahrscheinlich der größte Faktor für dein Fahrtempo. Im Campervan kann das Wetter, besonders der Wind, deinen ganzen Tag bestimmen. Diese Wetterbedingungen sind in Island üblich:
Plane immer Pufferzeit in deine Route ein, damit du Änderungen vornehmen kannst, wenn das Wetter es verlangt.
Die abgelegenen Regionen Islands sind vielleicht nicht sehr groß, aber sie haben es in sich und sind oft anspruchsvoller zu fahren. Scharfe Kurven, wenig Infrastruktur und weniger asphaltierte Abschnitte bedeuten langsameres Fahren, besonders in einem größeren Fahrzeug wie einem Campervan. Die kurvigen Küstenstraßen, Höhenunterschiede und minimale Infrastruktur sorgen dafür, dass du für die Strecken länger brauchst.
Sofern du nicht im Winter reist, sind die Straßenverhältnisse in Island nicht schwierig, aber sie verlangen Flexibilität und Respekt. Hör bei der Planung deiner Reise auf, in Entfernungen zu denken, und fang an, in Erlebnissen und Bedingungen zu denken.
Die Jahreszeit, die du für deine Campervan-Reise in Island wählst, spielt eine große Rolle dabei, wie lange die Runde um Island dauert. Straßenverhältnisse, Tageslichtstunden, Zugang zu Campingplätzen und Wetter ändern sich zwischen den Jahreszeiten dramatisch. Die gewählte Saison kann die Anzahl der Tage, die du realistisch für die Ringstraße brauchst, leicht erhöhen oder verringern.
Der Sommer ist ganz klar die beste und einfachste Zeit, um die Ringstraße zu fahren. Aus vielen guten Gründen ist es die beliebteste Reisezeit.
Was dich erwartet:
Auswirkungen auf deinen Zeitplan:
Hinweise für den Campervan:
Der Haken:
Unterm Strich: Wenn du die einfachste, flexibelste und schnellste Campervan-Reise willst, ist der Sommer die ideale Saison. Für eine Sommertour über die Ringstraße reicht ein 2WD-Campervan völlig aus, es sei denn, du willst ins Hochland.
Der Winter ist in Island ein völlig anderes Erlebnis. Schnee, Eis und starke Winde können die Fahrbedingungen erschweren, besonders wenn du mit dem Campervan unterwegs bist.
Was dich erwartet:
Auswirkungen auf deinen Zeitplan:
Hinweise für den Campervan:
Warum die Leute trotzdem kommen:
Unterm Strich: Der Winter ist ein unglaubliches Erlebnis, aber wenn dein Ziel die Umrundung des ganzen Landes ist, rechne mit einer langsameren, weniger planbaren Reise. Mach dir eine Liste der geöffneten Campingplätze, damit du weißt, wo du anhalten kannst.
Die Nebensaison bietet dir eine gute Balance aus ordentlichem Wetter, Flexibilität und Atmosphäre und ist damit eine hervorragende Zeit, um Island mit dem Campervan zu bereisen.
Was dich erwartet:
Auswirkungen auf deinen Zeitplan:
Hinweise für den Campervan:
Worauf du achten solltest:
Unterm Strich: Die Nebensaison ist ein toller Mittelweg für Campervan-Reisen. Du erreichst mehr Orte, brauchst aber mehr Zeit und Flexibilität als in den Sommermonaten.
Wenn du wenig Zeit hast, aber trotzdem so viel wie möglich von Island sehen willst, ist eine 7-tägige Campervan-Route eine der besten Möglichkeiten. Die Route ist zügig, aber im Sommer machbar. Der Schlüssel liegt darin, früh zu starten, bei den Stopps flexibel zu bleiben und die Freiheit zu genießen, die du nur mit einem Campervan hast.
Starte stark in deine Reise mit einer Tour über den Golden Circle und dem Auftakt an der Südküste. Bedenke, dass dieser zügige Start nicht empfehlenswert ist, wenn du mit einem Nachtflug ankommst. Verbringe in dem Fall die erste Nacht lieber auf dem Campingplatz in Reykjavík.
Highlights:
Fahrzeit: ~4-5 Stunden
Übernachtung: Campingplatz in der Nähe von Vík
Tipp: Geh bei Sonnenuntergang hinter den Seljalandsfoss (wenn möglich). Das kann einer der unvergesslichsten Momente deiner Reise werden.
Dieser Abschnitt gehört zu den optisch beeindruckendsten Teilen des Landes.
Highlights:
Fahrzeit: ~3-4 Stunden
Übernachtung: Campingplatz in Skaftafell oder Höfn
Tipp: Nimm dir Zeit, einfach an der Lagune zu sitzen und alles auf dich wirken zu lassen. Das ist der perfekte Ort, um runterzukommen.
Ein ruhiger, landschaftlich reizvoller Fahrtag durch die Ostfjorde.
Highlights:
Fahrzeit: ~4-5 Stunden
Übernachtung: Campingplatz Egilsstaðir
Tipp: Das ist einer der abgelegeneren Abschnitte der Ringstraße. Tanke unbedingt voll und füll deine Vorräte in der Stadt auf.
Genieße die geothermalen Landschaften, die den Norden so einzigartig machen.
Highlights:
Fahrzeit: ~3-4 Stunden
Übernachtung: Campingplatz in der Gegend um Mývatn
Tipp: Beende den Tag in der Earth Lagoon Mývatn; sie ist eine weniger überlaufene Alternative zur Blauen Lagune.
Dieser Tag bringt eine Mischung aus den Städten des Nordens und atemberaubenden Küstenpanoramen.
Highlights:
Fahrzeit: ~4-5 Stunden
Übernachtung: Campingplatz im Nordwesten, zum Beispiel Borðeyri
Tipp: Kauf in Akureyri Lebensmittel und Vorräte ein, bevor du deine Reise fortsetzt.
Mach dich mit ein paar schönen Stopps auf den Rückweg Richtung Stadt.
Highlights:
Fahrzeit: ~5-7 Stunden
Übernachtung: Campingplatz in Westisland, zum Beispiel Varmaland
Tipp: Wenn dir dieser Tag zu lang oder zu hektisch vorkommt, lass die Halbinsel Snæfellsnes lieber aus. Das solltest du auch tun, wenn du am nächsten Tag einen frühen Flug hast.
Schließe deine Reise ab und gib deinen Miet-Campervan zurück.
Optionen vor der Rückgabe:
Fahrzeit: ~2-4 Stunden, je nach Route
Die obige Route lässt sich in 7 Tagen schaffen, aber sie ist zügig und lässt nicht viel Raum zum Erkunden. Du verbringst viel Zeit im Auto und musst mit deinen Plänen flexibel bleiben. Schon ein paar Tage mehr eröffnen dir deutlich mehr Möglichkeiten, über die Highlights hinaus zu genießen.
Bei der Planung deiner Route merkst du vielleicht, dass du über die Ringstraße hinaus willst. Die Flexibilität des Campervan-Reisens eröffnet dir die Möglichkeit, Island intensiver zu erkunden, ohne Stopps auszulassen, nur um rechtzeitig zur nächsten Hotelreservierung zu kommen. Die folgenden Abstecher lohnen sich auf jeden Fall, wenn du in deiner Route etwas Zeit übrig hast.
Die Halbinsel Snæfellsnes ist einer der beliebtesten Abstecher, den Campervan-Reisende gern in ihre Route aufnehmen.
Warum es sich lohnt:
Erlebnis mit dem Campervan:
Zeitbedarf: Verlängert deine Route um 1-2 Tage
Ideal für: Reisende, die maximale Vielfalt ohne großen Umweg wollen.
Viele Besucher lassen diese abgelegene, raue Region Islands aus. Die epische Landschaft ist den Abstecher aber wert, wenn du die Zeit hast. Viele Straßen hier sind Schotterpisten, schmal und kurvig.
Warum es sich lohnt:
Erlebnis mit dem Campervan:
Zeitbedarf: Verlängert deine Route um 3-5+ Tage
Ideal für: Reisende mit Zeitreserve, denen Einsamkeit und Abenteuer wichtiger sind als Bequemlichkeit.
Das Hochland Islands ist Natur in ihrer rohesten Form. Rechne mit langsamem Vorankommen auf den F-Straßen und behalte die aktuellen Wetter- und Straßenverhältnisse im Auge, um sicher zu bleiben. Hier ist ein richtiger 4x4-Campervan unverzichtbar, und normale Mietwagen bringen dich schlicht nicht hin.
Warum es sich lohnt:
Erlebnis mit dem Campervan:
Zeitbedarf: Plane je nach Route 1-4 zusätzliche Tage ein
Ideal für: Erfahrene Reisende, die ein echtes Abenteuer wollen und mit anspruchsvollen Bedingungen zurechtkommen.
Jeder Abstecher kostet Zeit, aber er gibt deinem Erlebnis auch mehr Tiefe. Mit einem Campervan hast du die Flexibilität, diese Abstecher je nach Wetter, Vorlieben und Energielevel hinzuzufügen oder wegzulassen. Manchmal werden gerade die Abstecher zu den unvergesslichsten Teilen deiner Reise.
Den richtigen Campervan zu wählen ist nicht nur eine Frage des Komforts. Es beeinflusst direkt, wie schnell du vorankommst, wohin du fahren kannst und letztlich, wie lange du für die Ringstraße brauchst. Die beste Option für deine Reise hängt von deiner Route, deinem Reisestil und der Jahreszeit ab. So findest du den richtigen Campervan:
Ideal für: Paare, Alleinreisende, preisbewusste Reisen
Vorteile:
Nachteile:
Auswirkung auf deinen Zeitplan: Du kommst wahrscheinlich schneller und effizienter voran.
Fazit: Perfekt, wenn du eine 7-tägige Tour über die Ringstraße planst und es einfach halten willst.
Ideal für: Paare, die Komfort wollen, kleine Gruppen
Vorteile:
Nachteile:
Auswirkung auf deinen Zeitplan: Ein guter Mittelweg. Du bist effizient unterwegs, fährst unter bestimmten Bedingungen aber vielleicht etwas langsamer.
Fazit: Ideal für eine Reise von 7-10 Tagen, aber Flexibilität bleibt entscheidend.
Ideal für: Familien, Gruppen, lange Reisen
Vorteile:
Nachteile:
Auswirkung auf deinen Zeitplan: Du fährst wahrscheinlich langsamer, besonders bei windigen Bedingungen und in abgelegenen Gegenden.
Fazit: Am besten für Reisen von 10-14 Tagen, bei denen du nicht hetzt und ein entspannteres Erlebnis willst.
Ideal für: Abenteuerreisende, Hochlandrouten
Vorteile:
Nachteile:
Auswirkung auf deinen Zeitplan: Auf abgelegenen Straßen fährst du langsamer, bekommst dafür aber Zugang zu Gegenden, die viele Besucher nie zu sehen bekommen.
Fazit: Unverzichtbar, wenn du ins Hochland willst, aber für eine einfache Route über die Ringstraße oft überdimensioniert.
Es gibt nicht den einen „besten“ Campervan, nur den, der perfekt zu deiner Route und deinem Reisestil passt. Kurz gesagt:
Wenn du in begrenzter Zeit so viel wie möglich sehen willst, ist ein kleinerer Campervan die richtige Wahl. Hast du aber mehr Zeit oder willst wirklich erkunden, ist ein größerer oder ein 4x4-Campervan die bessere Entscheidung.
Die komplette Ringstraße dauert 17-20 Stunden reine Fahrzeit, aber so funktionieren Campervan-Reisen nicht. Du brauchst 6-7 Tage für eine zügige Tour oder 10-14 Tage für ein entspannteres, intensiveres Erlebnis. Mit dem Campervan hältst du ganz automatisch öfter an, für Aussichten, Mahlzeiten und Übernachtungen, und all das wird Teil der Reise.
Nein, Wildcampen ist mit dem Campervan nicht erlaubt. Du musst auf ausgewiesenen Campingplätzen übernachten, also schau auf tjalda.is nach Optionen in der Nähe. Die meisten Campingplätze sind gut ausgestattet und praktischerweise über das ganze Land verteilt.
Einen Campervan zu fahren unterscheidet sich nicht groß vom Fahren eines normalen Autos. Du musst aber Wetter und Straßenverhältnisse im Blick behalten. Starker Wind wirkt sich auf Campervans schneller aus als auf Autos.
Das hängt davon ab, wohin du willst und wann du kommst. Für eine Sommertour über die Ringstraße mit ein paar Abstechern ist normalerweise kein 4x4 nötig. Wenn du aber über die F-Straßen ins Hochland willst, ist ein 4x4 Pflicht. Auch im Winter kann ein 4x4-Campervan von Vorteil sein.
Der Sommer (Juni-August) ist die beliebteste Zeit für Campervan-Roadtrips. Du hast lange Tage, offene Straßen und Campingplätze und die besten Fahrbedingungen. Danach kommt die Nebensaison mit weniger Andrang. Allerdings ist das Wetter unberechenbarer. Der Winter bringt anspruchsvollere Bedingungen mit wenig Tageslicht und eingeschränktem Zugang zu Campingplätzen.
Es geht zwar in weniger als 24 Stunden, aber wenn du mit dem Campervan reist, solltest du dir am besten mindestens 7-10 Tage nehmen, um das Land wirklich zu erkunden. Deshalb stellen die meisten Reisenden fest, dass Campervan-Reisen sich nicht nur flexibler anfühlen, sondern tatsächlich länger. Du kannst ganz nah an großartigen Sehenswürdigkeiten aufwachen, deine Mahlzeiten mit Gletscherblick zubereiten und deine Pläne unterwegs nach Lust und Laune oder je nach Wetter anpassen. Es ist der beste Weg, das Land zu sehen und in die Landschaften einzutauchen.
Sobald du eine grobe Vorstellung davon hast, wie viele Tage du unterwegs sein wirst, ist der nächste Schritt die Wahl der richtigen Ausstattung. Stöbere durch unsere Campervan-Flotte und finde das passende Fahrzeug für deine Route.
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